Antragsvoraussetzungen: Option zum Teileinkünfteverfahren

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WEBDIALOG: Aktueller Steuerdialog 2024, II. Tertial, Kombi A

Schaubild

Termin Kombi A:
Freitag,       28.06.2024, 09.00 - 13.00 Uhr

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BMF: Anzuwendende BFH-Rechtsprechung – Einkommensteuer

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat im Bundessteuerblatt (vom 30.05.2024, Nr. 9 Teil II) viele im „AKTUELLEN STEUERDIALOG“ besprochene BFH-Urteile für allgemein gültig erklärt. Es lohnt sich einen Blick – gerade für die Beratungspraxis – darauf zu werfen. Hier ein Blick auf die BFH-Rechtsprechung im Bereich der Einkommensteuer.


Antragsvoraussetzungen: Option zum Teileinkünfteverfahren

Der BFH hat entschieden, dass einem wirksamen erstmaligen Antrag zum Teileinkünfteverfahren das Vorliegen der materiell-rechtlichen Antragsvoraussetzungen zur Ausübung der Option zum Teileinkünfteverfahren in den folgenden vier Veranlagungszeiträumen vom Finanzamt zu unterstellen ist. Die Antragsvoraussetzungen müssen nur für das erste Antragsjahr vorliegen. Der Wegfall in den folgenden vier Veranlagungszeiträumen ist unerheblich (BFH vom 12.12.2023, VIII R 2/21, BStBl. II 2024, 350; zeitstaerken.PLUS: CD 0001 032d 2024 0001).

Der Steuerpflichtige hat im Jahr 01 wirksam erstmalig einen Antrag auf Option zum Teileinkünfte- und Teilabzugsverfahren gestellt,  da er unmittelbar zu mindestens 1 % an der GmbH beteiligt ist und er beruflich für diese tätig war. Aufgrund der Erfüllung der Voraussetzungen im Jahr 01 ist in den darauffolgenden vier Veranlagungszeiträumen die Erfüllung der Voraussetzungen „zu unterstellen“. Im Jahr 02 bis zum Jahr 04 sind das Teileinkünfte- und das Teilabzugsverfahren weiter anzuwenden.

Ihr Team zeitstaerken.de
StB Jürgen Hegemann