Erweiterte Gewerbesteuerkürzung: Hausreinigung sowie Betreuung von Wohnungsbauten

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SPEZIALDIALOG: Scheinselbständigkeitsrisiken bei freien Mitarbeitern in Steuerberatungskanzleien!

Schaubild

Das Thema Scheinselbständigkeit macht auch vor Kanzleien keinen Halt mehr. Es mehren sich vielmehr die gerichtlichen Entscheidungen, die für Kanzleien als freie Mitarbeiter tätige Steuerberater, Buchhalter oder Hilfskräfte als Scheinselbständige einstufen. Neben erheblichen Beitragsnachzahlungen und dem Zustandekommen unliebsamer Arbeitsverhältnisse, kann dies – wie der BGH bereits geurteilt hat – im Einzelfall auch strafrechtliche Konsequenzen für den/die Kanzleiinhaber haben.

Der SPEZIALDIALOG klärt über die aktuelle Rechtslage auf und gibt wertvolle Gestaltungsempfehlungen zur Begründung „echter“ freier Mitarbeiterschaft.

Weitere Informationen finden Sie in unserem aktuellen Flyer.

Termin:
Montag, 01.07.2024, 9:30 – 10:30 Uhr

Zur Buchung


BMF: Anzuwendende BFH-Rechtsprechung – Gewerbesteuer

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat im Bundessteuerblatt (vom 29.02.2024, Nr. 3 Teil II) viele im „AKTUELLEN STEUERDIALOG“ besprochene BFH-Urteile für allgemein gültig erklärt. Es lohnt sich einen Blick – gerade für die Beratungspraxis – darauf zu werfen. Hier ein Blick auf die BFH-Rechtsprechung im Bereich der Gewerbesteuer.


Erweiterte Gewerbesteuerkürzung: Hausreinigung sowie Betreuung von Wohnungsbauten

Der BFH hat in einer Abgrenzungsentscheidung entschieden, dass die entgeltliche Reinigungsleistung in einer fremden Immobilie gegen das zu erfüllende Ausschließlichkeitsgebot verstößt (BFH vom 23.03.2023, III R 49/20; BStBl. II 2024, 126; zeitstaerken.PLUS: CD 0450 0009 2023 0003).

Die unschädliche Tätigkeit „Betreuung von Wohnungsbauten“ verlangt mehr als eine Reinigung des Hauseingangs oder Treppenhauses. Es muss eine darüber hinaus gehende Verantwortung für die Immobilie für den Betreuer gegeben sein.


Ihr Team zeitstaerken.de
StB Jürgen Hegemann