Umsatzsteuerbefreiung: Erhobenes Kartenpfand bei Überlassung von elektronischen Zahlungskarten

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SPEZIALDIALOG:  Pflicht zur Arbeitszeiterfassung für alle Arbeitnehmer?

Schaubild

Termin:
Montag,        28.11.2022, 9.00 - 10.00 Uhr

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BMF: Anzuwendende BFH-Rechtsprechung – Umsatzsteuer

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat im Bundessteuerblatt (vom 30.09.2022, Nr. 16/17 Teil II) viele im „AKTUELLEN STEUERDIALOG“ besprochene BFH-Urteile für allgemein gültig erklärt. Es lohnt sich einen Blick – gerade für die Beratungspraxis – darauf zu werfen. Hier ein Blick auf die BFH-Rechtsprechung im Bereich der Umsatzsteuer.


Umsatzsteuerbefreiung: Erhobenes Kartenpfand bei Überlassung von elektronischen Zahlungskarten

Bei dem im Rahmen eines bargeldlosen Zahlungssystems für die Überlassung elektronischer Zahlungskarten im Stadion erhobenen Kartenpfand handelt es sich um eine umsatzsteuerbare einheitliche sonstige Leistung, die der Umsatzsteuerbefreiung für Zahlungsmittelverkehr unterliegt.

Die Umsatzsteuerbefreiung als Umsatz im Zahlungs- und Überweisungsverkehr ist für das Kartenpfand anzuwenden, wenn der leistende Unternehmer selbst die Übertragung von Geldern vornimmt.

Der BFH das Pfandentgelt für die Nutzungsleistung einer Elektrokarte als einheitliche sonstige umsatzsteuerbefreite Leistung im Sinne der „Umsätze im Zahlungsverkehr“ definiert.


Ihr Team zeitstaerken.de
StB Jürgen Hegemann / Tim Adrion