Vorsteuerabzug: Akzeptanz des sog. Ehegatten-Vorschaltmodells

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SPEZIALDIALOG: Änderungen zum Jahreswechsel 2023/2024

Schaubild

Sehr viele (kleine) Änderungen im (gesamten) Steuerrecht sind insbesondere durch das Manteländerungsgesetz namentlich „Wachstumschancengesetz“ in der Regel ab dem Jahr 2024 „in der Pipeline“.

Dazu kommen verschiedenste Gesetzesvorhaben der Bundesregierung, um punktuellen Einfluss auf das wirtschaftliche oder gesellschaftliche Handeln auszuüben; hier sei insbesondere das Zukunftsfinanzierungsgesetz für die Verbesserung von Mitarbeiterbeteiligungen am Unternehmen des Arbeitgebers erwähnt. Auch die Modernisierung des Personengesellschaftsrechts – Anwendung zum 01.01.2024 – muss durch Steuergesetzänderungen begleitet werden.

Dieser SPEZIALDIALOG orientiert sich an den Aufgabengebieten in den Steuerberatungskanzleien.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Termin Themenblock I:
Freitag,     19.01.2024, 09.00 - 12.00 Uhr

Termin Themenblock II:
Freitag,     26.01.2024, 09.00 - 12.00 Uhr

Termin Themenblock III:
Freitag,     02.02.2024, 09.00 - 12.00 Uhr

Weitere Informationen finden Sie in unserem aktuellen Flyer zum Download.

Zur Buchung


BMF: Anzuwendende BFH-Rechtsprechung – Umsatzsteuer

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat im Bundessteuerblatt (vom 15.11.2023, Nr. 20 Teil II) viele im „AKTUELLEN STEUERDIALOG“ besprochene BFH-Urteile für allgemein gültig erklärt. Es lohnt sich einen Blick – gerade für die Beratungspraxis – darauf zu werfen. Hier ein Blick auf die BFH-Rechtsprechung im Bereich der Umsatzsteuer.


Vorsteuerabzug: Akzeptanz des sog. Ehegatten-Vorschaltmodells

Der BFH hat das sog. Ehegatten-Vorschaltmodell beim (i) Vorsteuerabzug akzeptiert und dabei die (ii) Besteuerung der privaten Verwendung „reflexartig angeheftet“ (BFH vom 29.09.2022, V R 29/20, BStBl. II 2023, 986; zeitstaerken.PLUS: CD 0500 0015 2023 0001).

Erstmals hat der BFH das Vorsteuerabzugs-Vorschalt-Modell akzeptiert, weil der vorgeschaltete Unternehmer eigenfinanziert tatsächliche umsatzsteuerpflichtige Leistungen erbracht hat. Die familiäre Nähe führte dabei eben nicht zu einem Scheingeschäft oder Gestaltungsmissbrauch. Neben dem ermöglichten Vorsteuerabzug ist aber auch die umsatzsteuerpflichtige unentgeltliche Wertabgabe zu prüfen.

Ihr Team zeitstaerken.de
StB Jürgen Hegemann