Vorsteuerabzug: Grenzen der Rückwirkung einer Rechnungsberichtigung

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WEBDIALOG: Aktueller Steuerdialog 2023, I. Quartal - Modul 1

Schaubild

Termine Modul 1:
Dienstag,     14.03.2023, 10.00 - 12.00 Uhr
Mittwoch,     29.03.2023, 10.00 - 12.00 Uhr

Termin Kombi A:
Freitag,        14.04.2023, 09.00 - 13.00 Uhr

Weitere Informationen finden Sie in unserem aktuellen Flyer zum Download.

Zur Buchung


BMF: Anzuwendende BFH-Rechtsprechung – Umsatzsteuer

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat im Bundessteuerblatt (vom 27.12.2022, Nr. 22 Teil II) viele im „AKTUELLEN STEUERDIALOG“ besprochene BFH-Urteile für allgemein gültig erklärt. Es lohnt sich einen Blick – gerade für die Beratungspraxis – darauf zu werfen. Hier ein Blick auf die BFH-Rechtsprechung im Bereich der Umsatzsteuer.


Vorsteuerabzug: Grenzen der Rückwirkung einer Rechnungsberichtigung

Erteilt ein Unternehmer in der Annahme einer Leistungserbringung im Ausland eine Ausgangsrechnung ohne inländischen Umsatzsteuerausweis, kann er diese nicht in der Weise berichtigen, dass dem späteren Ausweis inländischer Umsatzsteuer Rückwirkung für den Vorsteuerabzug des Leistungsempfängers zukommt (BFH vom 07.07.2022, V R 33/20, BStBl. II 2022, 821; zeitstaerken.PLUS: CD 0500 0015 2022 0014).

Der Vorsteuerabzug ist erstmalig im Zeitpunkt der Rechnungsberichtigung möglich.

Damit hat der BFH klargestellt, dass ein inhaltlicher Austausch einer der fünf Mindestangaben für eine (i) vorsteuerabzugsberechtigende und rückwirkend berichtigungsfähige Rechnung abzulehnen ist. Das „Give-me-five-Prinzip“ ist eng auszulegen.


Ihr Team zeitstaerken.de
StB Jürgen Hegemann / Tim Adrion