Vorsteuerberichtigung bei Erfolglosigkeit - Facetten der Erfolglosigkeit

Werbung
SPEZIALDIALOG: Photovoltaikanlage: Ertrag- und umsatzsteuerrechtliche Neuerungen

Schaubild

Termin:
Donnerstag,        08.12.2022, 9.00 - 11.00 Uhr

Weitere Informationen finden Sie im Flyer oder auf unserer Website.​​

Zur verbindlichen Anmeldung gelangen Sie hier.


BMF: Anzuwendende BFH-Rechtsprechung – Umsatzsteuer

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat im Bundessteuerblatt (vom 30.09.2022, Nr. 16/17 Teil II) viele im „AKTUELLEN STEUERDIALOG“ besprochene BFH-Urteile für allgemein gültig erklärt. Es lohnt sich einen Blick – gerade für die Beratungspraxis – darauf zu werfen. Hier ein Blick auf die BFH-Rechtsprechung im Bereich der Umsatzsteuer.


Vorsteuerberichtigung bei Erfolglosigkeit - Facetten der Erfolglosigkeit

Wird bei einem vorsteuerabzugsfähigen erworbenen Gegenstand dessen Nutzung (i) verhindert oder (ii) reduziert oder (iii) eingestellt, können sich daraus Vorsteuerberichtigungsbeträge, d. h. Rückzahlungen des Unternehmens gegenüber dem Finanzamt ergeben (BFH vom 27.10.2020, V R 20/20, BStBl. II 2022, 575; zeitstaerken.PLUS: CD 0500 015a 2021 0001).

Der BFH hat die Rechtsgrundsätze des EuGH akzeptiert und die Möglichkeit der Vorsteuerberichtigung eröffnet. Dabei stellt der BFH klar, dass der bloße Leerstand ohne Verwendungsabsicht keine Änderung der Verhältnisse und somit ein Anwendungsfall der Vorsteuerberichtigung ist.


Ihr Team zeitstaerken.de
StB Jürgen Hegemann / Tim Adrion