Finanzgerichts-Info

Vorsteuerabzug: Ablehnung für eine betriebliche Weihnachtsfeier bei Überschreitung der 110 €-Freigrenze

FG Hamburg vom 05.12.2019, 5 K 222/18, NWB NAAAH-94203, nrkr.; Revision: BFH Az. V R 16/21
Inhalt

Eine Weihnachtsfeier stellt für die Arbeitnehmer einen einheitlich konsumierbaren Wert dar, weshalb sämtliche Aufwendungen des Unternehmers zusammen zu addieren sind. Dabei ist beachtenswert, dass die Eingangsleistungen „für den privaten Bedarf des Personals (i. S. d. § 3 Abs. 9a UStG)“ verwendet werden. Betriebsveranstaltungen wie Weihnachtsfeiern sind grundsätzlich eine Leistung für den privaten Bedarf des Personals.