Außergewöhnliche Belastungen: Abgelehnte Kürzung aufgrund steuerpflichtiger Einnahmen

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WEBDIALOG: Aktueller Steuerdialog 2024, I. Tertial, Modul 2 / Kombi A

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Termine Modul 2:
Mittwoch,     07.02.2024, 10.00 - 12.00 Uhr
Dienstag,     27.02.2024, 10.00 - 12.00 Uhr

Termin Kombi A:
Freitag,        15.03.2024, 09.00 - 13.00 Uhr

Weitere Informationen finden Sie in unserem aktuellen Flyer zum Download.

Zur Buchung


BMF: Anzuwendende BFH-Rechtsprechung – Einkommensteuer

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat im Bundessteuerblatt (vom 11.12.2023, Nr. 22 Teil II) viele im „AKTUELLEN STEUERDIALOG“ besprochene BFH-Urteile für allgemein gültig erklärt. Es lohnt sich einen Blick – gerade für die Beratungspraxis – darauf zu werfen. Hier ein Blick auf die BFH-Rechtsprechung im Bereich der Einkommensteuer.


Außergewöhnliche Belastungen: Abgelehnte Kürzung aufgrund steuerpflichtiger Einnahmen

Bisher sind der BFH  und die Finanzverwaltung derselben Auffassung, dass (steuerfreie) Ersatzleistungen eine Aufwandsminderung bei außergewöhnlichen Belastungen im Sinne der Beerdigungskosten auslösen. Jetzt hat der BFH ergänzend erklärt, dass steuerpflichtige Ersatzleistungen in vollem Umfang unberücksichtigt bei der Vorteilsanrechnung hinsichtlich außergewöhnlicher Belastungen bleiben. (BFH vom 15.06.2023, VI R 33/20, BStBl. II 2023, 1031; zeitstaerken.PLUS: CD 0001 0033 2023 0003).

Auch wenn als Differenzbetrag zwischen steuerpflichtigen Ersatzleistungen abzüglich Steuerbelastung den Erben ein Nettobetrag verbleibt, wird dieser nicht bei den Beerdigungskosten als außergewöhnliche Belastung gemindert. Unberücksichtigt - so der BFH - heißt in diesem Fall gänzlich unberücksichtigt.


Ihr Team zeitstaerken.de
StB Jürgen Hegemann